Fotos

Lange gab es hier keine Neuigkeiten, was vielen verschiedenen Faktoren zuzuschreiben ist. Auch jetzt gibt es erstmal nur ein paar Fotos. Alles andere wird persönlich berichtet… Sind ja nur nicht mal mehr vier Wochen…

Test

 

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Kumbo II

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Seit drei Tagen sind wir nun wieder zurueck in Kumbo, wo wir zwischendurch schon einmal waren und mit den 15 Novizen zusammen im Haus leben.

Es ist schoen, wieder hier zu sein: Hier duerfen wir uns ein Zimmer teilen, haben sogar ein kleines Wohnzimmer fuer uns, die Kakerlaken gibt es nur in sehr geringen Mengen und auch nur in der Kueche und es gibt genug Wasser. Die Dusche ist sogar warm. Da kann man sich viel leichter wohl fuehlen.

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Ueber Weihnachten haben die Schweine hier Junge bekommen: Wir wohnen nun also mit 35 Schweinchen in einem Haus. Schoen irgendwie.

Der Weg hierher war abenteuerlich: Wir waren zwei Tage in einer kleinen Stadt in den Bergen und haben dann ein Motorradtaxi nehmen muessen, um in die naechstgelegenere Stadt zu kommen. Vor diesen Taxis gruselt es mir immer ein bisschen. Sie fahren einfach viel zu schnell. Danach ging es weiter mir einem Auto ohne Klimaanlage mit neun Menschen im Auto und mit geschlossenen Fenstern. Die Strassen hier sind oft nicht geteert und in der Trockenzeit bestehen die Strassen aus so viel Staub, dass man die Fenster besser nicht aufmacht. Da ist die Sauna quasi gratis im Fahrpreis inbegriffen. Hat ja auch was fuer sich.

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Einmal mussten wir noch in ein anderes Taxi umsteigen, wo wir zu viert mit zwei dicken Frauen auf dem Ruecksitz sassen. Das war schoen kuschelig!

Eine der Frauen hatte ihr kleines Baby dabei, das vermutlich seinen naechsten Geburtstag nicht erleben wird. Zwei Stunden sind wir mit dem Kleinen ueber Schlagloecher gefahren bis wir endlich im Krankenhaus in Kumbo waren. Es hat die ganze Zeit vor sich hingehustet und geschnieft, da war der Luftzug, wenn die Fenster einmal offen waren, sicher nicht gut fuer ihn. Genausowenig wie der Staub, den es so zwangslaeufig eingeatmet hat.

Was fuer ein Luxus es ist, wenn man den naechsten Arzt um die Ecke hat, das sollte man vermutlich nicht vergessen. Genausowenig wie man vergessen sollte, was fuer eine nuetzliche und praktische Erfindung Krankenwaegen sind.

30 Prozent der Menschen, die hier ins Krankenhaus kommen, sterben in der ersten Nacht. Das hat nichts damit zu tun, dass die Krankenhaeuser hier so schlecht sind, sondern eher damit, dass die Behandlung hier so teuer ist, dass die meisten Menschen so lange mit einem Arztbesuch warten, bis es ihnen richtig, richtig schlecht geht. Und dann ist es eben meistens zu spaet.

Wie gut man es hat, merkt man eben manchmal doch erst, wenn man weit weg von zuhause ist.

Das Projekt EtokoBam/El proyecto EtokoBam

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Nun kommt das erste Mal eine genauere Beschreibung über etwas, das wir hier so machen.
Denn ehrlicherweise habe ich oft das Gefühl, ich tue irgendwie nicht so richtig viel, außer darauf zu warten, dass der Strom wiederkommt oder darauf, dass das Internet wieder funktioniert.

Ab und an kriege ich dennoch auch etwas zustande. Gestern haben wir einen Ausflug nach Etoko gemacht. Das ist im Südwesten von hier. Dort kann man Kakao anbauen und sich mit der Machete durch den Dschungel schlagen.

Por primera vez os describimos algo sobre lo que hacemos aqui. A veces nos sentimos un poco vagos porque muchas veces no hacemos nada mas que esperar a la electricidad o a internet…

Pero a veces trabajamos de verdad. Ayer hicimos  una excursion a Etoko que esta en el Sur-Oeste. Alli se puede plantar cacao y vivir aventuras en la selva.

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Wir sind dort hingefahren, weil der Koch des Hauses, in dem wir hier gerade sind, uns um Hilfe bei einem Projekt gebeten hat. Er und ein paar seiner Freunde haben vor 2 Jahren das Projekt EtokoBam ins Leben gerufen.
Das soll Waisen und Witwen mit Nahrung versorgen, denn die haben es in diesem Land sehr schwer. Witwen werden oft nach dem Tod des Mannes enteignet: Das heißt ihnen wird das Haus und die Farm genommen, die die meisten Menschen hier haben, um sich einen Großteil ihrer Nahrung anzubauen. Sie stehen somit auf der Straße misamt ihren Kindern und müssen sich eine neue Bleibe suchen und eine neue Möglichkeit finden, ihre Kinder mit Nahrung zu versorgen. Das Schulgeld nicht zu vergessen.
Manchmal müssen sie ihre Kinder in Waisenhäuser geben, weil sie sie nicht mehr ernähren können. Da haben sie es aber auch nicht viel besser: Ohne Unterstützung vom Staat müssen die Waisenhäuser auch zusehen, wie sie Essen, Schulgeld und Kleidung und Arztbesuche der Kinder bezahlen. Waisen haben also oft ziemlich unter Hunger zu leiden.

Fuimos alli porque el cocinero de la casa, donde estamos al momento, nos ha preguntado si podemos ayudarle. En 2013 el y algunos amigos han iniciado el proyecto EtokoBam.

Este proyecto quiere ayudar viudas y huerfanos porque ellos tienen una vida bastante dura en Camerun. Cuando muere el marido sus padres pueden tomar la casa y la tierra de la viuda. En la tierra muchas familias plantan sus alimentos cotidianos. Asi despues del muerte de sus maridos muchas viudas estan solas con sus hijos sin casa y sin comida. Tienen que buscar un nuevo espacio para vivir, una nueva manera de alimentar sus hijos y tienen que ganar el suficiente dinero que pueden pagar las tarifas de la escuela.

Es una situacion muy dificil. Algunas viudas deben que dar sus hijos a lo orfanatos. Pero alli tampoco tienen una vida facil. El gobierno no apoya a los orfanatos. Asi tienen que buscar su propia finanaciacion. Con este dinero tienen que pagar todo por los ninyos: comida, salud, ropa, escuela… Muchas veces los orfanatos no tienen suficiente dinero y los huerfanos pasar hambre.

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Und da dachten sich eben diese Menschen, es wäre doch schön ein Stück Land zu kaufen, wo man alle möglichen Dinge anbauen könnte wie Kochbananen, Ananas etc. Diese Sachen könnte man dann an Witwen und Waisen geben, so dass diese wenigstens etwas zu essen haben.
Eine ziemlich gute Sache also. Also haben sie sich ein Stück Land gekauft und angefangen, Kochbananen dort anzubauen. Geplant ist noch, Kakao,viele Obstbäume und noch mehr Kochbananen zu pflanzen. Auf einigen Stücken des Landes müssen erst noch Bäume gefällt werden.

Asi esta gente penso que seria una buena idea comprar una tierra donde pueden plantar patacones, pinya y otras frutas. Y pueden dar esta comida a las viudas y huerfanos para que ellos no tienen mas hambre.

Una idea bastante buena. Asi han comprado la tierra y han empezado plantar patacon alli. Quieren plantar mas cosas como cacao, frutas y mas patacon. Pero les falta el dinero.

P1030362Dieses Stück Land haben wir uns also gestern angesehen, um Fotos zu machen, denn ich schreibe gerade den Antrag, dass dieses Projekt mit Spendengeldern unterstützt wird. Etwa 8000 Euro brauchen diese Menschen.
So einen Antrag zu schreiben ist gar nicht so leicht und es ist auch gar nicht so einfach, Stiftungen zu finden, die auch wirklich explizit sagen, dass sie auch Gelder vergeben und nicht nur um Spenden bitten. Deswegen: falls irgendjemand eine Idee hat, an wen ich mich da noch wenden könnte, wäre ich sehr dankbar 🙂

Ayer visitamos esta tierra para hacer algunas fotos porque Elli ahora esta escribiendo una solicitud para obtener finanaciacion.

Es un poco dificil escribir una solicitud y tambien es algo dificil encontrar fundaciones que dan dinero y no solo quieren tu dinero. Si alguien tiene una idea de donde podemos buscar otras oportunidades para ayudar la gente seriamos muy felices!

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Feliz anyo nuevo! Frohes neues Jahr!

Tenemos algo muy importante que anunciaros/ Es gibt wichtige neuigkeiten :

Estamos muy contentos que este anyo ha traido agua a nuestros grifos despues de casi un mes sin agua corriente!! Hemos empezado el anyo disfrutando los placeres de darse una ducha y viendo como las cervezas del dia anterior de van por bater con solo tirar de la cadena! Ha sido un dia especial… Solo se aprecia cuanta agua uno ncecesita cuando ha de ir a buscarla cada dia a la fuente.
Wir sind sehr glücklich, dass uns das neue Jahr quasi pünktlich um Mitternacht fließend Wasser beschert hat! Nach fast einem Monat ohne fließendes Wasser weiß man erst, was für ein Glück so eine kalte Dusche ist! Und wie einfach es ist, nach dem auf die Toilette gehen einfach spülen zu können… Man wird sich erst richtig bewusst, wieviel Wasser man jeden Tag benötigt, wenn man es jeden Tag vom Brunnen ins Haus schleppen muss…

Desde el 20 de Diciembre hemos estado de vacaiones explorando las zonas mas rurales de las montanyas en la region Noroeste de Camerun. Tanto el viaje como los preparativos han estado llenos de anecdotas, aventuras, dificultades y emociones. La primera fue encontrar la oficina de informacion y turismo de Bamenda, capital de la region con mas de medio millon de habitantes. El primer dia nos guiamos por el mapa de nuestra guia de viajes y la informacion de los locales que nos decian cosas como: “Oficina de informacion y turismo? es eso una iglesia?” o “Si hay tres oficinas en la ciudad la mas cercana esta bla bla” o los recepcionistas de un hotel de los mas grandes “eh? no, lo siento no se que es la informcaion de turismo pregunta en la iglesia”. El segundo dia con taxis de un lado a otro de la ciudad llegamos a la subdelegacion del ministerio de cultura, alli nos montaron en otro taxi y ya nos mandaron a la ofina de turismo!!! Mision cumplida…. bueno.. mas o menos.

En la oficina de turismo (o de pasatiempos, porque esas mujeres sabian menos de la region que nosotros) nos dijeron que no podiamos ir a donde queriamos. Nos dijeron que podian hablar con un guia que hace viajes en esa  zona porque ellos no podian ayudarnos, no sabian si habia alojamientos en la ruta o si la carreteras estarian abiertas. Llamaron al guia y este vino, eso si, para llamar nos pidierno nuestro telefono, sino no le llamaban. Como era de imaginar el guia nos pedia unos 100euros/dia por alquiler de un coche y sus servicios, a parte la gasolina que va a euro el litro,  el conductor,  la comida y el alojamiento nuestro y de ellos…  No lo cogimos pero su agenda estaba bastante completa si que debe de a ver bastantes blancos que lo contratan.

Otro dia fuimos a una agencia de turismo que organiza viajes con coche y andando por las montanyas con un guia, Parecian muy profesionales y todo era muy bonito. Nos podian hacer un viaje de dos dia por el modico precio de 1000 euros, aparte comidas. JaJaJaJa! Sale mas barato ir al Caribe dos semanas con vuelos y todo incluido!… pero parece que hay gente que lo paga.

Al final decidimos ir a la aventura con nuestras mochilas, nuestras piernas y el transporte publico, como todo camerunes. Cada desplazamiento era una aventura de por si. El transporte publico son coches y furgonetas, casi todo Toyotas de unos 25 anyos traidos de nuestros chatarreoros. Ademas, no tienen horarios, los buses salen cuando se llenan. Los coches son exactamente como los nuestros pero de 7 o hasta 9 plazas (cinco atras y dos en cada asiento delantero) y las furgonetas como las nuestras pero de 20 plazas mas  dos metros de maletas en el techo incluyendo pollos, cabras, muebles y todo lo que tengas que llevar. Las carreteras tambien son especiales… hemos llagado a tardar 4 horas en hacer 50 kilometros con solo una parada….

Am 20. Dezember haben wir uns auf unsere Weihnachtsreise begeben. Allein die Organisation der Reise war voll von Schwierigkeiten, Herausforderungen und Emotionen:

Es war gar nicht so einfach, nähere Informationen über die Gegend hier herauszufinden. Die Suche nach der Touristeninformation hat uns zwei Tage und einige Nerven gekostet. Der eingezeichnete Ort in unserem Reiseführer war offensichtlich falsch und beim Fragen der Leute auf der Straße, wo denn die Touristeninformation sei, sind wir eher auf Unverständnis gestoßen: “Die Touristeninformation? Was ist das? Eine Kirche?” Auch in den Hotels konnte man uns eigentlich nicht weiterhelfen, aber weil das natürlich schwer ist, zuzugeben, haben sie uns ans andere Ende der Stadt geschickt… Wo die Touristeninformation leider auch nicht war. Dafür aber ein Mann, der uns wieder ans andere Ende der Stadt schickte, aber diesmal tatsächlich zum richtigen Ort…
Die Frauen dort waren leider auch nicht besonders hilfreich, bekamen allerdings nach einigem Nachfragen die Telefonnummer eines Fremdenführers heraus, den sie daraufhin mit unserem Handy anriefen (ohne unser Handy hätte es diesen Anruf nicht gegeben…) Der kam dann auch und schlug uns vor, uns zu führen für 100 Euro am Tag ohne Essen, Unterkunft etc.
Naja, in einer anderen Reiseagentur schlug man uns vor, uns für zwei Tage durch die Berge zu leiten für gerade mal eben 1000 Euro. Ein Schnäppchen sozusagen.
Letztendlich haben wir die Reise dann mit unseren Rucksäcken angetreten: mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Busse hier sind Minibusse, die für etwa 12 Personen bestimmt sind, hier aber locker mit 22 Personen gefüllt werden können. Gepäck inklusive Hühnern, Ziegen und allem, was man sich sonst so vorstellen kann, wird aufs Dach geschnallt.
50 km hat uns der Bus transportiert. Und dafür gerade mal 4 Stunden gebraucht. Da kann man sich vorstellen, wie die Straßen hier sind. Das war auf jeden Fall ein Erlebnis, vor allem für meinen Kopf, der regelmäßig beim Überwinden von Schlaglöchern an die Decke geknallt ist.
Beim Rückweg haben wir dann ein kleineres Taxi genommen: ein ganz normales Auto, das aber mit insgesamt 8 Personen gefüllt war: 3 vorne und 5 hinten (das Maximum sind 9: vier vorne und fünf hinten). Da ist es immer schön kuschelig 🙂
Genauere Details der Reise gibt es aber ein anderes Mal oder einfach irgendwann persönlich. Bis dahin gibts aber ein paar Bilder:

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La estacion de los autobuses/Die Bushaltestelle

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Beim Wandern… Man beachte die Kuhherde, die uns folgt (ist leider nur sehr klein zu sehen…)

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Der Palast des Fon (eine Art König) in Bafut – im Vordergrund sieht man die Häuser seiner acht Frauen und zahlreichen Kinder (die leben eher sehr ärmlich, wobei der Fon viel Geld hat… Aber den Unterhalt für so viele Frauen und Kinder muss man eben auch erstmal aufbringen…)

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Bamenda

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Die letzten Wochen waren turbulent und ereignisreich, weswegen ich erst jetzt zu einem neuen Eintrag komme.
Vor einer Woche sind wir in Kumbo ins Auto gestiegen und nach Bamenda gefahren, wo wir nun ein paar neue Aufgaben haben. Oscar kümmert sich darum, ein Dokument für ein Wasserprojekt zu schreiben, in der Hoffnung, dass in Spanien dafür dann Gelder locker gemacht werden. Während der Trockenzeit gibt es nämlich in der Gegend, in der wir wohnen, kaum Wasser. Außer natürlich hier bei uns in der Kirche.
Morgen gebe ich einen Powerpointkurs. Das ist hier quasi die neue, durchschlagende Technologie, mit der man es weit bringen kann. Abends bringe ich dann Antoine, einem angehenden Priester Excel bei, das ist fast noch neuer und innovativer…
Ansonsten ist Bamenda eine große Stadt, was auch einmal schön zu sehen ist. Hier gibt es Restaurants, Bars, Bäckereien, gutes Brot und die beste Ananas der Welt…

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Die angehenden Priester, die hier wohnen, studieren hier Philosophie an einer  privaten Uni. dadurch dass sie studieren, haben sie ein bisschen mehr “Freiheit” als die Novizen in Kumbo, die das Haus nicht alleine verlassen dürfen. Dieses bisschen mehr an Freiheit gefällt mir, auch wenn es nur bedeutet, dass man am Sonntag frühstücken darf, wann man will 🙂 Aber man muss sich ja mit wenigem zufrieden geben…

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Das Gute an Kumbo ist die Natur, die diesen Ort umgibt. So wie Bamenda liegt die Stadt an der Ring Road, einer Straße, die für seine schönen Wanderwege, Seen und Wasserfälle bekannt ist. An Weihnachten werden wir mehr erkunden. An einem schönen Tag sind wir neulich zu Wasserfällen spaziert… Ein Arbeitskollege von Oscar hat uns dort hingeführt, das war wirklich sehr schön. Ein paar Tage später hat er uns um Geld gebeten, damit er das Schulgeld seiner Schwester bezahlen kann. Na, ob manche Dinge ohne Berechnung gemacht werden ?! Wer weiß das schon… Das Geld haben wir ihm gegeben, ob das richtig oder falsch war, wer kann das schon sagen?!

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Ein weiteres Ziel, das ich mir gesetzt habe, ist, dem Koch in Kumbo das Kochen ohne Knochensplitter und Kakerlaken im Essen beizubringen. Das Brotbacken neulich hat auf jeden Fall viel Spa’gemacht:

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Und am Ende waren alle glücklich:

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Nuestra casa/Unser Haus

Hallo
Hola

Heute zeigen wir euch ein paar Fotos von dem Ort, an dem wir im Moment wohnen. Es ist für kameruner Verhältnisse ein kleiner Palast, auch wenn die Umstände, in denen wir hier leben etwas gewöhnungsbedürftig sind. Unsere Mitbewohner sind 15 Novizen, zwei Brüder und zwei Priester. Novizen – das sind junge Männer zwischen 20-25, die es sich zum Lebensziel gesetzt haben, Priester zu werden. Seht am besten selbst…

Hoy os ensenyamos algunas fotos curiosas de la magnifica casa en la que vivimos desde principios de noviembre. Estes es un lugar un tanto peculiar…. nos tratan muy bien, lo pasamos bien con nuestros companyeros y la convivencia es buena, aunque es costoso adaptarse. Vivimos con 15 Novicios, dos Hermanos y dos Padres Escolapios. Novi… que??? Si yo tampoco sabia lo que era un Novicio antes… Son chavales de entre unos 20 y 25 anyos que estan estudiando para ser Padres Escolapios. Toda una experiencia ….

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Jardin dentro de la casita/ der Garten in unserem Haus
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La comida del proximo mes/ Das zukuenftige Essen der Novizen (nicht von mir…)
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Uno de los cerdos de recreo/ Noch ein Mitbewohner, der bald gegessen wird
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Intruso en el cuarto de secar la ropa/ Da hat sich einer in den Waescheraum verirrt…
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Nuestro horno de pan y nuestra panadera/ Unser Brotbackofen 🙂
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simpatico y sabroso amigo de la granja/ unser lieber Freund (der auch bald gegessen wird…:-()
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Nuestro cocinero preparando el potaje/Unser Koch
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Nuestra asistente de cocina/Elli beim afrikanisch kochen lernen
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Nuestros vacinos durante el dia de colada. Nuesta casa se ve al final con un tejado rojo/ Das Haus unserer Nachbarn mit ihrer Wäscheleine (unser Haus sieht man im Hintergrund mit dem roten Dach)
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Lavando la ropa/ Oscar beim Wäsche waschen
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Milkezedeck, unos de los Novicios./ Milkezedeck, einer der Novizen
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Kisito, otro novicio / Kisito, ein anderer Novize

 

Ungeachtet der Neuigkeiten, die ich in den letzten Tagen gelesen habe, schreibe ich kurz unsere Erlebnisse der letzten Wochen auf:

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Zwei Mal waren wir in den letzten zwei Wochen im Krankenhaus: Zuerst weil Oscar Fieber bekam und wir Angst hatten, es könne Malaria sein und dann weil ich eine Magen-/Darminfektion bekommen habe, die mich leider immer noch beschäftigt (Ob die Kakerlaken, die wir neulich im Essen gefunden haben, der Auslöser dafür waren?!). Insgesamt 60 Euro haben wir so im Krankenhaus gelassen. Nur gut, dass unsere Krankenversicherung das übernimmt. Wenn man bedenkt, dass das Durchschnittseinkommen hier im Monat 40 Euro beträgt, kann man sich mal überlegen, wer sich hier alles einen Krankenhausbesuch leisten kann.

Das Arbeiten geht somit auch eher langsam voran. Ich war diese Woche drei Tage in der Schule. Ich gebe einem Lehrer Programierstunden und habe eine Klasse in Deutsch unterrichtet. Das hat großen Spaß gemacht. Entgegen aller Absprachen werde ich hier doch Klassen in Mathe unterrichten. In der 11. Klasse warten 85 Schüler auf mich und in der 9. 65. Noch eine Woche werde ich hier in der Schule sein, dann fahren wir erst einmal wieder nach Bamenda, um den Priestern dort den Umgang mit Computern näher zu bringen.

Die Unterschiede zu einer deutschen Schule, ebenso wie zu der Schule in Mexiko, sind vielfältig und ebenso traurig. Mittwoch früh hatte die 11. Klasse Computerkurs: 85 Schüler in einem Raum mit 18 funktionierenden Computern. Eine Stunde danach war die 10. Klasse dran, die immerhin nur aus 40 Schülern besteht. Eigentlich waren 120 Minuten angesetzt, aber nach 40 Minuten, in denen der Lehrer den Schülern nur beigebracht hat, wie man einen Computer an- und wieder ausschaltet, hatte er dann keine Lust mehr und meinte, sie sollen den Rest der Zeit das Gelernte wiederholen. Großer Spaß.
Gestern früh ist der Mathlehrer nicht zum Unterricht gekommen, weil er eben Donnerstag früh in die Kirche muss. Da fallen die Mathestunden eben einfach mal aus.
Naja und das, was ich eigentlich am allerschlimmsten finde, habe ich mir eigentlich insgeheim schon gedacht, aber es dann eben doch nicht wahrhaben wollen bis gestern. Viele Lehrer haben hier einen Stock in der Hand. Naja, naiv wie ich bin, dachte ich am Anfang eben, dass sie ihn benutzen, wenn es zu laut wird, um auf den Tisch zu hauen.
Oft müssen hier die Schüler, die sich nicht ordentlich benehmen, sich nach der Stunde vor dem Schuleingang hinknien. Je nachdem wie schlimm das Vergehen war, mal zehn Minuten, mal zwanzig etc. (Ich musste neulich in der Kirche fünf Minuten knien und das hat ganz schön weh getan…. )
Gestern knieten also 3 Schüler vor dem Schuleingang als Schwester Anette aus dem Gebäude kam. Als sie einen der Schüler sah, fing sie an zu schreien, lief zurück ins Schulgebäude und holte ihren Stock und begann auf den Schüler einzuprügeln, als wäre sie nicht ganz bei Trost (was sie, meiner Meinung nach, auch offensichtlich nicht ist). Und jedes Mal wenn der Schüler die Hand gehoben hat. um sich ein bisschen zu schützen, schrie sie: “Tu deine Hand runter!” und prügelte nur noch schlimmer auf ihn ein. Und alle anderen stehen so daneben (mich eingeschlossen) und schauen zu. So ist das eben mit der christlichen Nächstenliebe, die wird offensichtlich von einigen Gläubigen nicht so richtig ernst genommen.
Naja, sollte ich an der Schule bleiben wollen, werde ich am Ende auf jeden Fall etwas sagen. Und wenn nicht, dann werde ich sagen, dass ich an einer Schule, in der so etwas passiert, nicht bleiben will. Ändern wird das nichts, aber gesagt werden muss es ja doch.
Heute habe ich einige Novizen gefragt, ob das normal ist und sie meinten, an der Grundschule gibt es einige Lehrer, die oft schlagen, aber dann am Gymnasium eigentlich nicht mehr. Da habe ich wohl etwas Pech gehabt mit der Schulwahl…

Primeras dos semanas en Camerún!

Hola! Ya llevamos dos semanas en Camerún! En este tiempo hemos recorrido las carreteras del Oeste del país visitando todas las poblaciones donde la fundación ITAKA apoya escuelas. Habremos recorrido más de 1500 km en coche pero con las condiciones de algunas carreteras es como si hubiéramos recorrido el doble de kilómetros (más adelante escribiré un post sobre carreteras que se lo merecen).
En el camino hemos conocido mucha gente Camerunesa y de Guinea Ecuatorial, así como española(incluso de Valdealgorfa!). También compartimos viaje por un día con un médico Zaragozano y su amigo Soriano, ambos jubilados pero con la energía de un joven. Llevan ya un par de años viniendo 3 meses a ayudar en escuelas, hospitales y zonas rurales deprimidas. Ellos nos mostraron la realidad social más amable y la más oscura del país.

Hemos estado brevemente en las grandes ciudades del país: Douala y Yaounde, con varios millones de habitantes y en poblados con casa dispersas a los que se llega tras muchos kilómetros de caminos embarrados y llenos de agujeros.

El paisaje y el clima son muy variados, pasamos en un día de la costa con un calor infernal y humedad altísima, al fresco de montañas volcánicas a más de 1800 metros. Por el camino cruzamos cultivos de piñas, plátanos, patacones, aguacates, papaya, café y otras muchas plantas que nunca antes habíamos visto. También cruzamos una meseta a 1000 metros de altura, inundada de agua y con plantaciones de arroz, además de la famosa sabana. Aunque no  reconocimos la sabana hasta que nos lo dijeron. Ahora todo es una selva llena de vegetación. Por el momento ha llovido casi todos los días y lleva así desde Abril. Pero pronto entraremos en la estación seca y ya no volverá a llover hasta el próximo Abril (aunque dicen que con el cambio climático ya no se sabe cuánto durara la estación seca y la lluviosa). Sera interesante ver cómo cambia el paisaje con el paso de los días.

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escuela de primaria: P1020549

pueblo de Kumbo P1020553 P1020565 P1020630

Kumbo

Seit über zehn Tagen sind wir nun in Kamerun. Wir sind in der Zeit von Douala nach Bamenda, von Bamenda nach Kumbo, von Kumbo über Bamenda und Bamendjou nach Yaounde und wieder zurück gefahren.
Insgesamt waren wir also über vier Tage nur im Auto, was ganz schön anstrengend war.
Wir haben uns Schulen angesehen, sind durch Bananenstaudenwälder gelaufen, waren drei Mal in der Kirche, haben unzähligen Kindern zugewunken und haben letztendlich uns dafür entschieden, erst einmal ein bisschen in Kumbo zu sein. Denn dort gibt es keine Kakerlaken im Bad und auch keine Malariamoskitos. Außerdem ein Krankenhaus, in dem der Oscar helfen kann und eine Schule, in die ich gehen kann.
Außerdem gibt es jede Menge nette Priesteranwärter und eine relativ gute Internetverbindung. Was will man mehr…?P1020575P1020557P1020579P1020584

Meteh

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Seit drei Tagen sind wir nun hier: in Bamenda, einer kleinen Stadt in den Bergen. Oder noch genauer: In Menteh, einer noch kleineren Stadt in den Bergen.
Der Flug verlief relativ problemlos. Die Ankunft am Flughafen auch. Abgeholt wurden wir von dem Pater, der nun auch Chef der Organisation ist, für die wir arbeiten. Er brachte uns in ein christliches Hostel. Von dort aus haben wir uns am nächsten Morgen auf den Weg nach Bamenda gemacht. 350 km ist der Ort von Douala entfernt, mit dem Auto war das eine Reise von 11 Stunden. Die Straßen hier sind sehr schlecht mit vielen Schlaglöchern etc.


Insgesamt sieht es hier aber in etwa so aus wie man es sich vorstellt: Viele Bananen- und Mangobäume, viele Ananasstauden, viele Palmen.
Sind Häuser an der Straße findet man auch immer jemanden, der einem gerade etwas verkaufen will.


Letztendlich sind wir sicher hier angekommen. Ehrlicherweise gefällt es mir nicht zu sehr an dem Ort, an dem wir gerade sind: Wir wohnen mit den Priestern (zwei davon kommen aus Spanien) und den zukünftigen Priestern in einem Haus, wir essen zusammen mit ihnen. Gestern waren wir sogar in der Kirche (wir wurden eingeladen, da kann man ja nicht nein sagen).
Das war dann aber ganz interessant, sie singen und tanzen sehr viel. Insgesamt hätte ich es gerne, dass es hier weniger katholisch wäre…
Naja, aber wie man sich auch vielleicht vorstellen kann, gibt es angenehmere Dinge als mit 30 katholischen, streng gläubigen Männern unter einem Dach zu wohnen. Ich werde auch wahlweise als Oscars Schwester oder als seine Frau vorgestellt. Muss wahrscheinlich sein.
Ansonsten geht hier natürlich alles sehr langsam: Eigentlich gibt es keine wirkliche Aufgabe für uns (außer den Traktor zu reparieren – was, wie man sich vielleicht vorstellen kann – keiner von uns beiden wirklich kann).
Heute haben wir uns die Grundschule angesehen. Bald wollen sie auch Computer herschaffen, damit wir den angehenden Priestern beibringen können, diese zu benutzen. Naja, wenn bald hier das Gleiche bedeutet wie in Mexiko, ist mit den Computern vermutlich frühestens in drei Monaten zu rechnen… Aber wir werden sehen.