Meteh

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Seit drei Tagen sind wir nun hier: in Bamenda, einer kleinen Stadt in den Bergen. Oder noch genauer: In Menteh, einer noch kleineren Stadt in den Bergen.
Der Flug verlief relativ problemlos. Die Ankunft am Flughafen auch. Abgeholt wurden wir von dem Pater, der nun auch Chef der Organisation ist, für die wir arbeiten. Er brachte uns in ein christliches Hostel. Von dort aus haben wir uns am nächsten Morgen auf den Weg nach Bamenda gemacht. 350 km ist der Ort von Douala entfernt, mit dem Auto war das eine Reise von 11 Stunden. Die Straßen hier sind sehr schlecht mit vielen Schlaglöchern etc.


Insgesamt sieht es hier aber in etwa so aus wie man es sich vorstellt: Viele Bananen- und Mangobäume, viele Ananasstauden, viele Palmen.
Sind Häuser an der Straße findet man auch immer jemanden, der einem gerade etwas verkaufen will.


Letztendlich sind wir sicher hier angekommen. Ehrlicherweise gefällt es mir nicht zu sehr an dem Ort, an dem wir gerade sind: Wir wohnen mit den Priestern (zwei davon kommen aus Spanien) und den zukünftigen Priestern in einem Haus, wir essen zusammen mit ihnen. Gestern waren wir sogar in der Kirche (wir wurden eingeladen, da kann man ja nicht nein sagen).
Das war dann aber ganz interessant, sie singen und tanzen sehr viel. Insgesamt hätte ich es gerne, dass es hier weniger katholisch wäre…
Naja, aber wie man sich auch vielleicht vorstellen kann, gibt es angenehmere Dinge als mit 30 katholischen, streng gläubigen Männern unter einem Dach zu wohnen. Ich werde auch wahlweise als Oscars Schwester oder als seine Frau vorgestellt. Muss wahrscheinlich sein.
Ansonsten geht hier natürlich alles sehr langsam: Eigentlich gibt es keine wirkliche Aufgabe für uns (außer den Traktor zu reparieren – was, wie man sich vielleicht vorstellen kann – keiner von uns beiden wirklich kann).
Heute haben wir uns die Grundschule angesehen. Bald wollen sie auch Computer herschaffen, damit wir den angehenden Priestern beibringen können, diese zu benutzen. Naja, wenn bald hier das Gleiche bedeutet wie in Mexiko, ist mit den Computern vermutlich frühestens in drei Monaten zu rechnen… Aber wir werden sehen.

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Solo faltan dos dias…

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Parece que estamos muy buen preparados por nuestro viaje a Camerun! Y eso aunque pensabamos hacia algunos dias que viajaremos a Yaounde, el capital de Camerun. Pero vamos a Douala, la ciudad mas grande del pais. Aunque estamos muy bien preparados no podemos decir mucho mas sobre esta ciudad. Pero en algunos dias vamos a contaros que tal esta y si vale la pena viajar trece horas para llegar alli…

Hasta luego!

Nur noch zwei Tage

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Sieht eigentlich so aus, als wären wir auf die Reise nun ganz vorbereitet.

Wurde auch einmal Zeit, schließlich wusste ich bis vor ein paar Tagen offensichtlich noch nicht, wohin genau die Reise geht. Denn sie geht nicht, wie ich allgemein verbreitet habe, nach Yaounde, welches die Hauptstadt Kameruns ist, sondern nach Douala. Das ist wohl einwohnermäßig die größte Stadt Kameruns und mehr kann ich trotz meiner gründlichen Reisevorbereitungen darüber gerade noch nicht erzählen 😛

Das wäre ja aber auch langweilig und so wird ein solcher Bericht nachgereicht…

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Während ich hier so aufgeregt vor mich hinwerkel und schreibe, hat Oscar hauptsächlich Angst, die Verbindung mit der normalen Welt zu verlieren und bastelt eifrig an unserem Reisecomputer herum..

Na, ob wir den noch ordentlich zum Laufen bringen… Wer weiß.