Nuestra casa/Unser Haus

Hallo
Hola

Heute zeigen wir euch ein paar Fotos von dem Ort, an dem wir im Moment wohnen. Es ist für kameruner Verhältnisse ein kleiner Palast, auch wenn die Umstände, in denen wir hier leben etwas gewöhnungsbedürftig sind. Unsere Mitbewohner sind 15 Novizen, zwei Brüder und zwei Priester. Novizen – das sind junge Männer zwischen 20-25, die es sich zum Lebensziel gesetzt haben, Priester zu werden. Seht am besten selbst…

Hoy os ensenyamos algunas fotos curiosas de la magnifica casa en la que vivimos desde principios de noviembre. Estes es un lugar un tanto peculiar…. nos tratan muy bien, lo pasamos bien con nuestros companyeros y la convivencia es buena, aunque es costoso adaptarse. Vivimos con 15 Novicios, dos Hermanos y dos Padres Escolapios. Novi… que??? Si yo tampoco sabia lo que era un Novicio antes… Son chavales de entre unos 20 y 25 anyos que estan estudiando para ser Padres Escolapios. Toda una experiencia ….

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Jardin dentro de la casita/ der Garten in unserem Haus
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La comida del proximo mes/ Das zukuenftige Essen der Novizen (nicht von mir…)
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Uno de los cerdos de recreo/ Noch ein Mitbewohner, der bald gegessen wird
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Intruso en el cuarto de secar la ropa/ Da hat sich einer in den Waescheraum verirrt…
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Nuestro horno de pan y nuestra panadera/ Unser Brotbackofen 🙂
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simpatico y sabroso amigo de la granja/ unser lieber Freund (der auch bald gegessen wird…:-()
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Nuestro cocinero preparando el potaje/Unser Koch
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Nuestra asistente de cocina/Elli beim afrikanisch kochen lernen
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Nuestros vacinos durante el dia de colada. Nuesta casa se ve al final con un tejado rojo/ Das Haus unserer Nachbarn mit ihrer Wäscheleine (unser Haus sieht man im Hintergrund mit dem roten Dach)
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Lavando la ropa/ Oscar beim Wäsche waschen
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Milkezedeck, unos de los Novicios./ Milkezedeck, einer der Novizen
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Kisito, otro novicio / Kisito, ein anderer Novize

 

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Ungeachtet der Neuigkeiten, die ich in den letzten Tagen gelesen habe, schreibe ich kurz unsere Erlebnisse der letzten Wochen auf:

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Zwei Mal waren wir in den letzten zwei Wochen im Krankenhaus: Zuerst weil Oscar Fieber bekam und wir Angst hatten, es könne Malaria sein und dann weil ich eine Magen-/Darminfektion bekommen habe, die mich leider immer noch beschäftigt (Ob die Kakerlaken, die wir neulich im Essen gefunden haben, der Auslöser dafür waren?!). Insgesamt 60 Euro haben wir so im Krankenhaus gelassen. Nur gut, dass unsere Krankenversicherung das übernimmt. Wenn man bedenkt, dass das Durchschnittseinkommen hier im Monat 40 Euro beträgt, kann man sich mal überlegen, wer sich hier alles einen Krankenhausbesuch leisten kann.

Das Arbeiten geht somit auch eher langsam voran. Ich war diese Woche drei Tage in der Schule. Ich gebe einem Lehrer Programierstunden und habe eine Klasse in Deutsch unterrichtet. Das hat großen Spaß gemacht. Entgegen aller Absprachen werde ich hier doch Klassen in Mathe unterrichten. In der 11. Klasse warten 85 Schüler auf mich und in der 9. 65. Noch eine Woche werde ich hier in der Schule sein, dann fahren wir erst einmal wieder nach Bamenda, um den Priestern dort den Umgang mit Computern näher zu bringen.

Die Unterschiede zu einer deutschen Schule, ebenso wie zu der Schule in Mexiko, sind vielfältig und ebenso traurig. Mittwoch früh hatte die 11. Klasse Computerkurs: 85 Schüler in einem Raum mit 18 funktionierenden Computern. Eine Stunde danach war die 10. Klasse dran, die immerhin nur aus 40 Schülern besteht. Eigentlich waren 120 Minuten angesetzt, aber nach 40 Minuten, in denen der Lehrer den Schülern nur beigebracht hat, wie man einen Computer an- und wieder ausschaltet, hatte er dann keine Lust mehr und meinte, sie sollen den Rest der Zeit das Gelernte wiederholen. Großer Spaß.
Gestern früh ist der Mathlehrer nicht zum Unterricht gekommen, weil er eben Donnerstag früh in die Kirche muss. Da fallen die Mathestunden eben einfach mal aus.
Naja und das, was ich eigentlich am allerschlimmsten finde, habe ich mir eigentlich insgeheim schon gedacht, aber es dann eben doch nicht wahrhaben wollen bis gestern. Viele Lehrer haben hier einen Stock in der Hand. Naja, naiv wie ich bin, dachte ich am Anfang eben, dass sie ihn benutzen, wenn es zu laut wird, um auf den Tisch zu hauen.
Oft müssen hier die Schüler, die sich nicht ordentlich benehmen, sich nach der Stunde vor dem Schuleingang hinknien. Je nachdem wie schlimm das Vergehen war, mal zehn Minuten, mal zwanzig etc. (Ich musste neulich in der Kirche fünf Minuten knien und das hat ganz schön weh getan…. )
Gestern knieten also 3 Schüler vor dem Schuleingang als Schwester Anette aus dem Gebäude kam. Als sie einen der Schüler sah, fing sie an zu schreien, lief zurück ins Schulgebäude und holte ihren Stock und begann auf den Schüler einzuprügeln, als wäre sie nicht ganz bei Trost (was sie, meiner Meinung nach, auch offensichtlich nicht ist). Und jedes Mal wenn der Schüler die Hand gehoben hat. um sich ein bisschen zu schützen, schrie sie: “Tu deine Hand runter!” und prügelte nur noch schlimmer auf ihn ein. Und alle anderen stehen so daneben (mich eingeschlossen) und schauen zu. So ist das eben mit der christlichen Nächstenliebe, die wird offensichtlich von einigen Gläubigen nicht so richtig ernst genommen.
Naja, sollte ich an der Schule bleiben wollen, werde ich am Ende auf jeden Fall etwas sagen. Und wenn nicht, dann werde ich sagen, dass ich an einer Schule, in der so etwas passiert, nicht bleiben will. Ändern wird das nichts, aber gesagt werden muss es ja doch.
Heute habe ich einige Novizen gefragt, ob das normal ist und sie meinten, an der Grundschule gibt es einige Lehrer, die oft schlagen, aber dann am Gymnasium eigentlich nicht mehr. Da habe ich wohl etwas Pech gehabt mit der Schulwahl…

Primeras dos semanas en Camerún!

Hola! Ya llevamos dos semanas en Camerún! En este tiempo hemos recorrido las carreteras del Oeste del país visitando todas las poblaciones donde la fundación ITAKA apoya escuelas. Habremos recorrido más de 1500 km en coche pero con las condiciones de algunas carreteras es como si hubiéramos recorrido el doble de kilómetros (más adelante escribiré un post sobre carreteras que se lo merecen).
En el camino hemos conocido mucha gente Camerunesa y de Guinea Ecuatorial, así como española(incluso de Valdealgorfa!). También compartimos viaje por un día con un médico Zaragozano y su amigo Soriano, ambos jubilados pero con la energía de un joven. Llevan ya un par de años viniendo 3 meses a ayudar en escuelas, hospitales y zonas rurales deprimidas. Ellos nos mostraron la realidad social más amable y la más oscura del país.

Hemos estado brevemente en las grandes ciudades del país: Douala y Yaounde, con varios millones de habitantes y en poblados con casa dispersas a los que se llega tras muchos kilómetros de caminos embarrados y llenos de agujeros.

El paisaje y el clima son muy variados, pasamos en un día de la costa con un calor infernal y humedad altísima, al fresco de montañas volcánicas a más de 1800 metros. Por el camino cruzamos cultivos de piñas, plátanos, patacones, aguacates, papaya, café y otras muchas plantas que nunca antes habíamos visto. También cruzamos una meseta a 1000 metros de altura, inundada de agua y con plantaciones de arroz, además de la famosa sabana. Aunque no  reconocimos la sabana hasta que nos lo dijeron. Ahora todo es una selva llena de vegetación. Por el momento ha llovido casi todos los días y lleva así desde Abril. Pero pronto entraremos en la estación seca y ya no volverá a llover hasta el próximo Abril (aunque dicen que con el cambio climático ya no se sabe cuánto durara la estación seca y la lluviosa). Sera interesante ver cómo cambia el paisaje con el paso de los días.

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escuela de primaria: P1020549

pueblo de Kumbo P1020553 P1020565 P1020630

Kumbo

Seit über zehn Tagen sind wir nun in Kamerun. Wir sind in der Zeit von Douala nach Bamenda, von Bamenda nach Kumbo, von Kumbo über Bamenda und Bamendjou nach Yaounde und wieder zurück gefahren.
Insgesamt waren wir also über vier Tage nur im Auto, was ganz schön anstrengend war.
Wir haben uns Schulen angesehen, sind durch Bananenstaudenwälder gelaufen, waren drei Mal in der Kirche, haben unzähligen Kindern zugewunken und haben letztendlich uns dafür entschieden, erst einmal ein bisschen in Kumbo zu sein. Denn dort gibt es keine Kakerlaken im Bad und auch keine Malariamoskitos. Außerdem ein Krankenhaus, in dem der Oscar helfen kann und eine Schule, in die ich gehen kann.
Außerdem gibt es jede Menge nette Priesteranwärter und eine relativ gute Internetverbindung. Was will man mehr…?P1020575P1020557P1020579P1020584